Um den Hochlauf des Wasserstoffmarkts weiter zu unterstützen und Marktteilnehmenden Investitions- und Planungssicherheit zu bieten, starten die Betreiber des Wasserstoff-Kernnetzes am 19. März 2026 einen koordinierten Prozess zur Reservierung erster Wasserstoffkernnetzkapazitäten. Grundlage dafür ist die heutige Veröffentlichung eines Marktinformationspakets, das über die Entwicklung des Wasserstoff-Kernnetzes in Form von Clustern und die darin verfügbaren Kapazitäten informiert und auf den Internetseiten der Wasserstoff-Kernnetzbetreiber abrufbar ist. Unternehmen können damit künftig die für ihre Lieferbeziehungen benötigten Ein- und Ausspeisekapazitäten frühzeitig sichern – ein wichtiger Beitrag zur Absicherung von Wasserstoffprojekten in Deutschland.
Ab dem Starttermin können Kapazitäten auf Basis eines in der Branche abgestimmten Mustervertrages über ein standardisiertes Anfrageformular reserviert werden. Das Anfrageformular wird am 19. März 2026 auf der Internetseite des jeweils für den Ein- oder Ausspeisepunkt zuständigen Wasserstoff-Kernnetzbetreibers veröffentlicht. Grundlage für die Reservierung bilden die im ersten Schritt im Marktinformationspaket veröffentlichten Netz- und Kapazitätsstrukturen der Jahre 2026 bis 2030. Die Kapazitäts- und Clusterentwicklungen für die Folgejahre veröffentlichen die Wasserstoff-Kernnetzbetreiber unter Berücksichtigung des Netzentwicklungsplans Gas und Wasserstoff. Mit dem Start des Kapazitätsreservierungsprozesses setzen die Wasserstoff-Kernnetzbetreiber einen wichtigen Impuls für den grenzüberschreitenden Wasserstofftransport und den Markthochlauf in Deutschland. Er schafft einen verlässlichen Rahmen für den Aufbau von Lieferketten und die langfristige Investitionsplanung im europäischen Wasserstoffmarkt.




