GASCADE-Mitarbeiter helfen Menschen in Not

Die Kasseler Tagesaufenthaltsstätte Panama wird mit 3000 Euro unterstützt

Kassel. Für einen hoffnungsvollen Start ins neue Jahr sorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ferngasnetzbetreibers GASCADE: Sie spenden dem Verein Soziale Hilfe in diesem Jahr 3000 Euro. Das Geld kommt dem Verein Soziale Hilfe Kassel zugute, der im Zentrum der Stadt die Tagesaufenthaltsstätte Panama betreibt. Hier wird Menschen geholfen, die unverschuldet aus einem geregelten Leben gerissen wurden. Das Angebot des Vereins umfasst unter anderem warme Mahlzeiten, Kleidung, Arztsprechstunden sowie Duschmöglichkeiten. 

„Unser tägliches Geschäft ist der sichere Transport von Erdgas. Darüber hinaus aber fühlen wir uns unserem Umfeld verpflichtet und insbesondere solchen Menschen, denen es nicht gut geht“, sagte der Geschäftsführer des Kasseler Unternehmens, Christoph von dem Bussche.  „In Kassel und der Umgebung gibt es viele Einrichtungen und Vereine, die unverzichtbare Arbeit leisten. Unsere Mitarbeiter freuen sich, dass wir zumindest die Arbeit eines Vereins unterstützen können“, unterstrich Stefan Gilfert, Vorsitzender des GASCADE-Betriebsrats, der die Spendenaktion initiiert hatte.
 
Der Verein „Soziale Hilfe” wurde 1885 unter dem Namen „Verein zur Fürsorge für entlassene Strafgefangene im Regierungsbezirk Cassel”, kurz: „Gefangenen-Fürsorgeverein” gegründet.  Im Laufe der Jahrzehnte veränderten sich seine Aufgaben, Herausforderungen und Zielgruppen. Heute betreut der Verein nicht nur Notschlafstellen, sondern auch Projekte wie die Obdachlosenzeitung „Tagessatz” und die „Kasseler Tafel”.  „Ich möchte allen Mitarbeitern ausdrücklich für Ihre Großzügigkeit danken. Wir können wirklich jeden Euro dringend gebrauchen“, sagt Ute Wienkamp von der Sozialen Hilfe. „Als ich von  dem tollen Spendenergebnis gehört habe, habe ich Gänsehaut bekommen!“

GASCADE-Mitarbeiter helfen Menschen in Not

Freude über 3000 Euro für Bedürftige: Die Panama-Mitarbeiter Stefan Jünemann (1. v. links), Ute Wienkamp, (4. v. links) Anja Krätke (3. v. rechts) und Michael Kurtz (1. V. rechts) nahmen den Scheck freudig von den GASCADE-Betriebsratsmitgliedern Stefan Gilfert (2. V. links), Gerda Suresch (vorne), Sabine Werner (2. V. rechts) entgegen