Berufsbild:
Referent Regulierungsmanagement

Welche Qualifikationen brauchen Sie für Ihren Job?

Niklas Schäfer: Allgemein sollte ein Hochschulabschluss vorhanden sein. Von Vorteil sind natürlich auch besondere Kenntnisse im Energie- bzw. Regulierungsbereich und Fremdsprachenkenntnisse, vor allem Englisch. Erste praktische Erfahrungen in den genannten Bereichen erleichtern den Einstieg. 

Was sind Ihre typischen Aufgaben?

Schäfer: Hauptsächlich sind es Fragen der Transparenz und der IT-Lösungen, mit denen ich mich beschäftige. Wir im Regulierungsmanagement sind dafür zuständig, die Regulierungsvorgaben der Bundesnetzagentur, der europäischen Regulierungsbehörde ACER und der EU-Kommission umzusetzen. Außerdem sitzen wir in vielen Gremien und Interessensgruppen, um die Interessen der GASCADE und der Fernleitungsnetzbetreiber auf europäischer und nationaler Ebene zu vertreten.

Welches sind die Besonderheiten Ihrer Stelle?

Schäfer: Wir haben sehr viel Freiraum und sind offen für neue Ideen. Da wir flache Hierarchien haben, kommen wir auch schnell in Kontakt mit der Geschäftsführung. Jeder von uns entwickelt so auch schnell ein spezielles Expertenwissen und ist für seinen Bereich dann wichtiger Ansprechpartner.

Sollte man bestimmte Interessen und Fähigkeiten mitbringen?

Schäfer: Es ist enorm wichtig, interdisziplinär zu denken. Die Tätigkeit erfordert es, sich in eine Mischung aus juristischen, kaufmännischen und IT-Themen einzuarbeiten. Ich finde meine Stelle daher sehr abwechslungsreich.  

Wie wurde der Einstieg bei GASCADE gestaltet?

Schäfer: Meinen Einstieg bei GASCADE empfand ich als sehr angenehm. Ein Mentor hilft einem beim Einarbeiten und so bekommt man nach und nach mehr Verantwortung. Dieses System ist sehr hilfreich. 

Wie können Sie sich weiterbilden?

Schäfer: Generell stimmen wir uns dafür mit unserem Vorgesetzten ab, da ist dann auch Eigeninitiative gefordert. Dann wird wirklich viel möglich gemacht.